Claudia Haydt (Kandidatin)

Claudia Haydt (50) ist Religionswissenschaftlerin, geboren in Friedrichshafen und kandidiert für DIE LINKE im Wahlkreis Bodensee und auf Listenplatz 7.

Wir dürfen der wachsenden Kriegsgefahr und zunehmenden Spannungen – auch mitten in Europa – nicht tatenlos zusehen. Ich setze mich ein für Abrüstung, Rüstungsexportstopp und für die Konversion von Rüstungsproduktion in eine ökologisch und sozial sinnvolle, zivile Produktion. Auch fairer Welthandel und ein Stopp des Klimawandels ist Friedenspolitik. Soziale Gerechtigkeit ist kein Luxus, sondern notwendig für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum, gute Kinderbetreuung, höhere Renten, Unterstützung von Alleinerziehenden und ein Ende der Privatisierung im Gesundheitsbereich. Rassismus spaltet und vergiftet unsere Gesellschaft. Ein weltoffener und respektvoller Umgang mit Unterschieden schafft eine starke Gemeinschaft, die allen nützt.

Engagement & Mitgliedschaften:
Gewerkschaft ver.di, DFG-VK, Informationsstelle Militarisierung (IMI), VCD und freies Radio Wüste Welle

So erreichen Sie mich:
www.die-linke-bodensee.de  
claudia-haydt@t-online.de
www.facebook.com/HaydtClaudia 
DIE LINKE, Wilhelmstraße 31 88045 Friedrichshafen

Personenflyer von Claudia

 


Vorstand KV Bodenseekreis:

Unsere Bundestagsabgeordnete Annette Groth wird nicht mehr für den Bundestags kandidieren.
Deswegen ist Claudia Haydt (Vorstand DIE LINKE & Vorstand Europäische Linke) unsere Kandidaten für die Wahl 2017. Wir glauben, wegen ihrer engagierten politischen Arbeit vor allem in den Bereichen Soziale Gerechtigkeit, Friedenspolitik, Europapolitik und Kommunalpolitik, mit ihr die perfekte Kandidatin gefunden zu haben, welche auf einer extra einberufenen Wahlversammlung mit großer Mehrheit dazu auch gewählt wurde.
Claudia ist 49 Jahre alt, in FN geboren und in Langenargen aufgewachsen. Ausbildung zur Heilerziehungspflege in Überlingen, Studium der Religionswissenschaften und Soziologie in Tübingen. Desweiteren war sie Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin. Seit den 1980er Jahren ist sie aktiv in der Friedensbewegung, und 10 Jahre lang aktiv als Stadt- und Kreisrätin.

 

Bewerbung als Kandidatin für die Bundestagswahl 2017:Claudia Haydt

Claudia Haydt

Liebe Genossinnen und Genossen!

Wenn Ihr wollt, dann stehe ich Euch im Bodenseekreis als Kandidatin

für den Bundestag zur Verfügung. Als Grundlage für Eure Entscheidung

möchte ich mich und meine politischen Positionen hier in aller Kürze vorstellen:

Soziale Gerechtigkeit
In Deutschland hat der sozialen Kahlschlag einen Namen: Hartz IV. Schon seit  Jahren öffnete sich  hierzulande die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter. Der soziale Friede in unserer Gesellschaft ist akut gefährdet. Wir müssen es schaffen, die kritische öffentliche Stimmung in breiten Protest zu verwandeln. Dazu ist neben parlamentarischer Oppositionsarbeit, außerparlamentarische Bündnisarbeit und massive öffentliche Aufklärungsarbeit nötig. Als langjährige nebenberufliche Dozentin von zukünftigen Sozialarbeiter*innen kann ich dazu sicher einen Beitrag leisten.   

Politik vor Ort
Bundespolitische Themen haben ihre konkreten Auswirkungen vor Ort. Diese Erfahrung konnte ich auch als Kommunalpolitikerin im Tübinger Kreistag und im Tübinger Gemeinderat  (teilweise als Fraktionsvorsitzende) machen. Ich habe die kommunalpolitische Arbeit im Jugendhilfe- und Sozialbereich begonnen, dann jedoch bald gemerkt, dass wesentliche Vorentscheidungen an anderer Stelle gefällt werden und war deswegen im Tübinger Gemeinderat zusätzlich im Verwaltungsausschuss (sowie im Aufsichtsrat der Verkehrs- und Wohnungsbaugesellschaften) aktiv. Wenn Ihr mich also im Bodenseekreis aufstellt, dann bringe ich für den Wahlkampf und vielleicht anschließend für den Bundestag, auch Erfahrung in zentralen regionalen Themen wie Verkehrs- und Wohnraumpolitik mit.

Friedenspolitik
In Deutschland sind Kriegs- und Besatzungseinsätze wieder zur Normalität geworden. Umso wichtiger ist es, dass es innerhalb und außerhalb des Parlaments Widerstand gegen diese Entwicklung gibt. DIE LINKE ist im Bundestag die einzige konsequente Antikriegspartei. Ich habe mich an der Entwicklung dieser Positionierung aktiv mit beteiligt, als Sprecherin der BAG-Frieden und seit 2006 als Mitarbeiterin einer Abgeordneten in Verteidigungs- und im Menschenrechtsausschuss. Der Schwerpunkt meiner Aktivitäten lag und liegt jedoch nach wie vor im Bereich der Friedensbewegung. So habe ich 1996 in Tübingen die Informationsstelle Militarisierung mit gegründet.

Europapolitik
Im Jahr 2010 wurde ich in den Vorstand der Europäischen Linkspartei [EL] gewählt. Die EL ist ein wichtiger Rahmen in dem linke Kräfte europaweit mobilisiert werden können. Was wir heute in Griechenland, Portugal oder Spanien erleben, darf uns auch im angeblich ökonomisch stabilen Deutschland nicht egal sein. Es geht überall und grundsätzlich um die Frage der extrem ungerechten Verteilung der Einkommen und Vermögen. Die Menschen im Süden der EU sind in vieler Hinsicht das Versuchskaninchen für drastischen Sozialkahlschlag, für Zerstörung von Gewerkschaftsrechten und für den Abbau der Demokratie. Wir dürfen uns nicht spalten lassen, sondern müssen gemeinsam kämpfen gegen einen amoklaufenden Neoliberalismus. Wir brauchen ein soziales und solidarisches Europa und keinen Kasinokapitalismus. Banken an die Kette!
Besonders unerträglich ist die Tatsache, dass die Europäische Union sich gegen Menschen auf der Flucht abschottet und so für Tausende von Toten im Mittelmeer verantwortlich ist. Als LINKE setzen wir uns ein dafür, dass Fluchtursachen (Rüstungsexporte, ungerechter Welthandel etc.) entschlossen bekämpft und legale und damit sichere Wege für Einwanderung geschaffen werden.

LINKE Politik
Der Erfolg unserer Partei beruht vor allem auf ihrer inhaltlichen Klarheit. Keine der anderen Parteien vertritt die Fragen der sozialen Gerechtigkeit und des Friedens auch nur annähernd glaubwürdig. Je mehr sich die wirtschaftliche und soziale Situation zuspitzt, umso nötiger ist eine konsequente und starke linke Politik – innerhalb und außerhalb der Parlamente. Meinen Beitrag dazu würde ich – wenn Ihr das wollt – gerne als Kandidatin der LINKEN im Bodenseekreis leisten.

Biographisches

  • 49 Jahre alt,
  • geboren in Friedrichshafen,
  • aufgewachsen in Langenargen,
  • Ausbildung Heilerziehungspflege in Überlingen und
  • Studium der Religionswissenschaft und Soziologie in Tübingen.

 

Berufliche Tätigkeiten:

  • Dozentin für Sozialarbeit und Sozialpädagogik,
  • wissenschaftliche Mitarbeiterin bei einer Bundestagsabgeordneten –
    Schwerpunkt: Menschenrechts- und Friedenspolitik.

 

Politische Tätigkeiten:

  • Seit den 1980er Jahren aktiv in der Friedensbewegung, Mitbegründerin der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.,
  • Mitglied im Parteivorstand und im Vorstand der Europäischen Linken,
  • 10 Jahre kommunalpolitisch aktiv als Stadt- Kreisrätin,
  • Ko-Sprecherin der BAG Frieden und Internationale Politik.

 

Mitgliedschaften:

Ver.di (davor hbv), dfg-vk, VCD, Freies Radio Wüste Welle u.a.