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Pressemitteilung zur online Bürger*innen Sprechstunde mit Thema Notstand im Gesundheitswesen

25. Februar 2021  Pressemitteilungen

Mehr Personal, mehr Gehalt, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in öffentliche Hand!

 

Landtagskandidat Sander Frank lädt zur offenen Sprechstunde zum Thema Pflegenotstand ein.

 

Friedrichshafen. Sander Frank, der Kandidat der Partei DIE LINKE für die anstehende Landtagswahl im Bodenseekreis, lädt für Sonntag, 28. Februar um 19Uhr wieder zur offenen Bürger*innensprechstunde. Diese wird Corona-bedingt viaZoom stattfinden. Jede*r ist herzlich eingeladen, ohne Voranmeldung teilzunehmen. Dies geht einfach mit dem Computer, dem Handy oder (ohne Video) sogar mit jedem normalen Telefon. Die Einwahldaten sind direkt beim Kandidaten per Email unter Sanderfrank14@web.de erhältlich, oder unter www.die-linke-bodensee.de zu finden.

 

Mit der Onlinesprechstunde ihres Kandidaten will die LINKE vom Bodensee neue Wege gehen, um die so wichtigen persönlichen Gespräche mit den Menschen für Ort auch in Zeiten von Corona führen zu können, und ihre Anliegen an die Landespolitik so gut wie möglich kennenzulernen.

Bei der Sprechstunde können alle Themen und Anliegen angesprochen werden. Schwerpunktmäßig soll es aber diesmal – ohne langen Vortrag, damit auch wirklich jede*r mit seinen Anliegen zu Wort kommt – um die Frage gehen der Pflege.

 

Dazu berichtet Sander Frank „Die Politik lässt die Beschäftigten in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen völlig im Regen stehen. Mehr als Klatschen und einer Einmal-Prämie hat sie nicht zu bieten. Das darf so nicht weiter gehen.“

„Schon vor der Corona-Krise herrschte Pflegenotstand. Jahrelang wurden die Krankenhäuser auf Markt und Profit zugeschnitten. Das ist lebensgefährlich –für die Beschäftigten und die Patientinnen und Patienten. Wir brauchen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in öffentlicher Hand. Die sogenannten Fallpauschalen gehören abgeschafft. Stattdessen müssen Krankenhäuser nach ihren Bedarfen finanziert werden. Wir brauchenmehr Personal im Pflege- und Gesundheitswesen. Das geht nur mit einem gesetzlichen Personalschlüssel, mehr Gehalt und besseren Arbeitsbedingungen. Deshalb fordern wir 500 Euro mehr Grundgehalt in der Pflege. Jeden Monat. Auch nach Corona.“

„Für DIE LINKE ist klar: Wir lassen nicht locker, wir kämpfen weiter für gute Pflege und eine gute Gesundheitsversorgung in Stadt und Land. Und zwar für alle!“, so Sander Frank weiter.

 

Kontakt:Kreisvorstand DIE LINKE Bodenseekreis
i.A. Inge Jakowlew
Tel.: 07541-390 79 48
Email: inge.jakowlew@dielinke-bodensee.de

Aktion zum internationalen Frauen*Kampfttag

23. Februar 2021  Allgemein

 

    

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Freundinnen und Freunde,

 

Zum internationalen Frauen*tag am 8. März möchten wir darauf aufmerksam machen, dass Frauen nach wie vor in unserer Gesellschaft diskriminiert werden. Sei es durch Gewalt gegen Frauen, sexuelle Belästigungen und Diskriminierung am Arbeitsplatz. Frauen verdienen in Baden-Württemberg nach wie vor 23% weniger, wie ihre männlichen Kollegen.

Wir nehmen diesen Tag zum Anlass um auf diese Missstände aufmerksam zu machen.

Von daher werden wir dieses Jahr vor dem H&M Kaufhaus eine Plakataktion starten, an der auch Du Dich dich beteiligen kannst.

Wir werden möglichst viele Plakate vor H&M auslegen, die auf die Ungleichheit der Frauen in dieser Gesellschaft aufmerksam zu machen, aber auch um auf die katastrophalen Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen, unter denen die Beschäftigten, vielfach Frauen, u. a. auch bei H&M zu leiden haben.

Die Aktion ist unter Beachtung der Coronaauflagen und so geplant, dass wir kein Infektionsrisiko eingehen. Und das geht so:

Male auch Du ein Plakat und sende es an unser Büro (DIE LINKE, Wilhelmstr. 31, 88045 Friedrichshafen) oder gebe es direkt dort ab.

Zum Hintergrund der Aktion:

Gerade jetzt und unter dem Corona-Deckmantel versucht H&M Mitarbeiterinnen mit Kindern aus dem Betrieb zu drängen, da diese nicht immer auf Abruf arbeiten können und so für das Unternehmen unerwünscht sind, weil sie nicht beleibig als Verfügungsmasse eingesetzt werden können.

Waren nach einer Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung vor gut 15 Jahren noch rund die Hälfte der Beschäftigten bei H&M in Vollzeit, so sind es heute überwiegend Teilzeitbeschäftigte. Und vor allem „Stundenlöhner“ mit einer Mindeststundenzahl von bloß 10 Stunden pro Woche, die aber durchgängig und allzeit auf Abruf bereit sein müssen: Morgens, Abends und natürlich auch am Wochenende. Zum ausbeuterischen Lohn kommt damit auch noch eine Ausbeutung derjenigen, die auf jede dieser Stunden angewiesen sind und deshalb alle Ihre Arbeitnehmerrechte faktisch verlieren, nicht zuletzt, wenn es alleinerziehende Mütter sind. Um es auf den Punkt zu bringen: Nur diese Ministundenverträge unterscheiden die sogenannten Stundenlöhner noch von den Tagelöhnern auf dem Arbeiterstrich – und das im Jahr 2021 in der Bundesrepublik Deutschland.

Wir sagen: Das geht so nicht. Die Mitarbeiterinnen brauchen gute Arbeitsverhältnisse mit guten Löhnen, fairen Arbeitsbedingungen und einer Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Wir möchten deshalb gegen diese ausbeuterische Personalpolitik von H&M protestieren.

Da wir aktuell und weiterhin Zusammenkünfte vieler Personen  vermeiden möchten, benötigen wir Eure kreativen Ideen: Immer her mit Euren selbstgestalteten Plakate oder auch sonstigen Bilder, die den Protest und unseren Einsatz für die Frauen und die Beschäftigten bei H&M deutlich machen!

Damit klar wird: Auch unter schwierigen Bedingungen schauen wir dem Kapitalismus auf die Finger und kämpfen weiter für eine faire und solidarische Art zu wirtschaften.

 

Anbei die Beispiele für Schilder zu unserer Plakataktion. 

Weitere Ideen für die Schilder : 
-Stoppt den Femizid

-Viva la Vulva !

-Dick Pic’s verschicken ist strafbar
-Jede 2te Frau in Deutschland hat bereits sexuelle Belästigung erlebt

-Im Durschnitt verdienen Frauen in BW 25% weniger als Männer 

– Alleinerziehende, meist Frauen tragen das höchste Armutsrisiko

Solidarität mit den Beschäftigten der Bäckereikette K&U

23. Februar 2021  Pressemitteilungen

Der Landesvorstand der LINKEN in Baden-Württemberg solidarisiert sich mit den Beschäftigten der Bäckereikette K&U.

 

Pressemitteilung vom 23. Februar 2021

 

Am vergangenen Sonntag haben etwa 1000 Beschäftigte in Mannheim, Reutlingen und Neuenburg aber auch im Saarland gegen die Zerschlagung der K&U Filialen demonstriert. Die Bäckereikette ist die größte in Deutschland und über 100 Jahre alt.

Edeka Südwest plant die Filialen bis 2023 an die Edeka-Einzelhändler zu verkaufen. Damit würden die Beschäftigten aus der bestehenden Tarifbindung fallen, denn im Lebensmitteleinzelhandel gilt schon seit Jahren kein Tarifvertrag mehr. Schlechtere Arbeitsbedingungen, niedrige Löhne, oft an der Mindestlohngrenze wären ebenso die Folge wie der Wegfall von Betriebsratsstrukturen. Veränderungen, die vor allem auf dem Rücken der vielen Verkäuferinnen ausgetragen würden, die in der Branche beschäftigt sind.

“Unternehmerische Verantwortung sieht anders aus! Wir fordern Edeka Südwest auf, diese Pläne fallen zu lassen,” sagt Elwis Capece, Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand der LINKEN Baden-Württemberg.

“Edeka ist einer der großen Profiteure der Pandemie. Die wirtschaftlichen Zahlen bei K&U werden absichtlich kleingerechnet. Anstatt die Beschäftigten für die größere Arbeitsbelastung durch die Corona-Pandemie finanziell zu entschädigen, bedrohen die Pläne von Edeka Südwest 4.500 gute und sichere Arbeitsplätze,” so Capece.

Sahra Mirow, Landessprecherin und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, ergänzt: “Die Beschäftigten haben am Wochenende deutlich gemacht, dass sie diesen Angriff auf ihre Arbeitsplätze nicht hinnehmen werden. Wir werden sie auch bei kommenden Protesten unterstützen.”

DIE LINKE. Baden-Württemberg beteiligte sich am Sonntag an den Demonstrationen in Reutlingen und Mannheim und wird auch weiterhin an der Seite der Beschäftigten stehen.