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Pressemitteilung : DIE LINKE Bodenseekreis hat ihren Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 aufgestellt!

06. Mai 2021  Allgemein, Pressemitteilungen

Pressemitteilung 27.04.2021

DIE LINKE Bodenseekreis hat ihren Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 aufgestellt!
Sander Frank wurde am 24.04.2021 in der Aufstellungsversammlung der Mitglieder des Kreisverbandes Bodensee zum linken Direktkandidaten des Bodenseekreises für die Bundestagswahl 2021 gewählt.

Der Kreisvorstand der LINKEN begrüßt die Aufstellung von Sander Frank als Kandidaten für den deutschen Bundestag als eine fachlich hervorragende und gleichzeitig zukunftsgewandte Wahl. So sind seine Themenschwerpunkte Klimagerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt im Kontext von fairer Arbeit zu gerechten Löhnen. Dies sind die zentralen Herausforderungen, die

generationenübergreifend angepackt werden müssen.

Sander Frank freut sich deshalb auf einen Bundestagswahlkampf, den er um Inhalte und Vorschläge für die besten Lösungen führen will – und nicht um kleinkarierte Personaldebatten. Er sagt dazu: „Mein Motto und das Prinzip meiner Partei lautet: Solidarität und Gerechtigkeit in allen Gesellschaftsbereichen. So sind die Folgen der Corona-Krise im Bund nur solidarisch zu bewältigen, wenn die Krisengewinner stärker herangezogen werden. Damit die Kosten der Krise nicht zu Lasten von Arbeitnehmer*innen, Arbeitslosen, Familien und Geflüchteten gehen, ist entschlossener Druck von links nötig und eine sozial-ökologische Perspektive nötig. Dringend wollen wir demokratische Teilhabe Aller wieder ermöglichen, damit Veränderungen im Sinne der Mehrheit der Menschen stattfinden. Dies gilt auch für zentrale Themen wie Klimaschutz und die digitale Transformation, die sich nicht nur Reiche leisten können dürfen. Wer diese Position im Bundestag stärken will, der liegt mit einer Stimme für die LINKE richtig.“

Nach der Aufstellungsversammlung fand in direktem Anschluss die Mitgliederversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE statt. Dabei wurde der Vorstand des Kreisverbands Bodenseekreis turnusgemäß neu gewählt. Als Vorsitz wurde von den Mitgliedern Sander Frank in seinem Amt bestätigt. Als Kassierer wurde Iliass Schneider gewählt, als Beisitzer*innen wurden Susana Pereira Dias, Hatice Cetin, Alessandro Infurna und Jannik Pfister gewählt.

Die Aufstellungsversammlung fand selbstverständlich unter Beachtung der notwendigen Corona Schutzmaßnahmen statt – außerdem erstmalig unter freiem Himmel, zusätzlich wurden alle Teilnehmer vorher getestet.

Gemeinsam freut sich der neue Vorstand auf die anstehende Bundestagswahl und wird gemeinsam mit dem Kandidaten auch im Bodenseekreis für eine sozial gerechte Zukunft in einer lebenswerten Umwelt kämpfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: von links nach rechts Alessandro Infurna, Hatice Cetin, Jannik Pfister, Susana Pereira-Dias, Iliass Schneider und Sander Frank)

 

Rückfragen beantwortet Ihnen gerne Inge Jakowlew, inge.jakowlew@dielinke-bodensee.de. Tel. : 0 75 41 / 390 79 46

Pressemitteilung : LINKE klar gegen Schlossgarten-Hotel

09. März 2021  Allgemein, Pressemitteilungen

Friedrichshafen, 3. März 2021.

DIE LINKE im Bodenseekreis spricht sich klar gegen den angedachten Neubau eines Hotels auf dem ehemaligen Schlossgarten-Areal am Eingang der Friedrichstraße in Friedrichshafen aus. Gemeinderat Sander Frank: „Statt noch mehr Tourismus und möglichst viel Profit mit einem großen Hotel sollte an dieser Stelle dringend benötigter Wohnraum entstehen. Als LINKE fordern wir den Gemeinderat deshalb auf, sich gegen die aktuellen Hotel-Pläne auszusprechen, und sich stattdessen für mehr erschwinglichen Wohnraum in Friedrichshafen einzusetzen.“

 

DIE LINKE sei nicht gegen den Bau eines Hochhauses auf dem Gelände des ehemaligen Schlossgarten-Hotels. Aus Umweltschutzgründen – zur Vermeidung weiteren Flächenverbrauchs – sei es nötig, für mehr Wohnraum auch in die Höhe zu bauen. Frank: „Wir sind für sinnvolle Nachverdichtung in Friedrichshafen, dort wo die Menschen dringend günstigeren Wohnraum in der Nähe Ihrer Arbeit, Kitas und Schulen brauchen.“

Die Pläne der Investoren Michael Kling, Wolfgang Kleiner und CDU-Gemeinderat Daniel Oberschelp seien daher abzulehnen. Stattdessen solle der Gemeinderat die Investoren anhalten, zur Linderung der Wohnungsnot in Friedrichshafen beizutragen, so Frank. „Außerdem finde ich, sollte sich die CDU-Fraktion im Gemeinderat rund um den Investor aus ihren Reihen bei dieser Thematik geschlossen enthalten, um sich gar nicht erst dem Verdacht von Klüngelei auszusetzen,“ ergänzt der Gemeinderat der LINKEN in Friedrichshafen.

 

DIE LINKE im Bodenseekreis begrüßt die Idee der Investoren und des geplanten Mieters, der Aktiengesellschaft Lindner Hotels & Resorts, mehr Raum für Kultur und zugängliche Gastronomie zu schaffen. „Wir brauchen mehr Orte in der Stadt, an denen die Menschen niedrigschwellig zu Kultur und ungezwungenen Treffen zusammenkommen können. Ob das Versprechen, ein ‚Wohnzimmer für die Stadt‘ zu sein, sich allerdings mit dem Konzept eines profitorientierten, anonymen Lindner-Großhotels verträgt und für alle Bürger*innen erfüllen lässt, ist fraglich,“ gibt Frank zu bedenken.

 

Im Bund fordert DIE LINKE eine Stärkung und Ausweitung des Vorkaufsrechts durch Kommunen, um mehr erschwingliche Mietwohnungen zu schaffen. „Die Stadt sollte in Zukunft ebenfalls vermehrt in diese Richtung denken,“ fordert der Gemeinderat der LINKEN abschließend.

 

Kontakt:

Kreisvorstand DIE LINKE Bodenseekreis

i.A. Inge Jakowlew

Tel.: 07541-390 79 48

Email: inge.jakowlew@dielinke-bodensee.de

Aktion zum internationalen Frauen*Kampfttag

23. Februar 2021  Allgemein

 

    

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Freundinnen und Freunde,

 

Zum internationalen Frauen*tag am 8. März möchten wir darauf aufmerksam machen, dass Frauen nach wie vor in unserer Gesellschaft diskriminiert werden. Sei es durch Gewalt gegen Frauen, sexuelle Belästigungen und Diskriminierung am Arbeitsplatz. Frauen verdienen in Baden-Württemberg nach wie vor 23% weniger, wie ihre männlichen Kollegen.

Wir nehmen diesen Tag zum Anlass um auf diese Missstände aufmerksam zu machen.

Von daher werden wir dieses Jahr vor dem H&M Kaufhaus eine Plakataktion starten, an der auch Du Dich dich beteiligen kannst.

Wir werden möglichst viele Plakate vor H&M auslegen, die auf die Ungleichheit der Frauen in dieser Gesellschaft aufmerksam zu machen, aber auch um auf die katastrophalen Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen, unter denen die Beschäftigten, vielfach Frauen, u. a. auch bei H&M zu leiden haben.

Die Aktion ist unter Beachtung der Coronaauflagen und so geplant, dass wir kein Infektionsrisiko eingehen. Und das geht so:

Male auch Du ein Plakat und sende es an unser Büro (DIE LINKE, Wilhelmstr. 31, 88045 Friedrichshafen) oder gebe es direkt dort ab.

Zum Hintergrund der Aktion:

Gerade jetzt und unter dem Corona-Deckmantel versucht H&M Mitarbeiterinnen mit Kindern aus dem Betrieb zu drängen, da diese nicht immer auf Abruf arbeiten können und so für das Unternehmen unerwünscht sind, weil sie nicht beleibig als Verfügungsmasse eingesetzt werden können.

Waren nach einer Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung vor gut 15 Jahren noch rund die Hälfte der Beschäftigten bei H&M in Vollzeit, so sind es heute überwiegend Teilzeitbeschäftigte. Und vor allem „Stundenlöhner“ mit einer Mindeststundenzahl von bloß 10 Stunden pro Woche, die aber durchgängig und allzeit auf Abruf bereit sein müssen: Morgens, Abends und natürlich auch am Wochenende. Zum ausbeuterischen Lohn kommt damit auch noch eine Ausbeutung derjenigen, die auf jede dieser Stunden angewiesen sind und deshalb alle Ihre Arbeitnehmerrechte faktisch verlieren, nicht zuletzt, wenn es alleinerziehende Mütter sind. Um es auf den Punkt zu bringen: Nur diese Ministundenverträge unterscheiden die sogenannten Stundenlöhner noch von den Tagelöhnern auf dem Arbeiterstrich – und das im Jahr 2021 in der Bundesrepublik Deutschland.

Wir sagen: Das geht so nicht. Die Mitarbeiterinnen brauchen gute Arbeitsverhältnisse mit guten Löhnen, fairen Arbeitsbedingungen und einer Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Wir möchten deshalb gegen diese ausbeuterische Personalpolitik von H&M protestieren.

Da wir aktuell und weiterhin Zusammenkünfte vieler Personen  vermeiden möchten, benötigen wir Eure kreativen Ideen: Immer her mit Euren selbstgestalteten Plakate oder auch sonstigen Bilder, die den Protest und unseren Einsatz für die Frauen und die Beschäftigten bei H&M deutlich machen!

Damit klar wird: Auch unter schwierigen Bedingungen schauen wir dem Kapitalismus auf die Finger und kämpfen weiter für eine faire und solidarische Art zu wirtschaften.

 

Anbei die Beispiele für Schilder zu unserer Plakataktion. 

Weitere Ideen für die Schilder : 
-Stoppt den Femizid

-Viva la Vulva !

-Dick Pic’s verschicken ist strafbar
-Jede 2te Frau in Deutschland hat bereits sexuelle Belästigung erlebt

-Im Durschnitt verdienen Frauen in BW 25% weniger als Männer 

– Alleinerziehende, meist Frauen tragen das höchste Armutsrisiko