Bodenseekreis auf Platz 4 & 24 der Landesliste!

Am Samstag, den 20.09., erhielt der Kreisverband durch den Landesverband der Linken Baden-Württemberg mit der Nominierung von Sander Frank auf Listenplatz 4 und Tim Wetzel auf Platz 24 ein starkes Mandat. Nach der Nominierung geht der Kreisverband und der Landesverband mit Rückenwind in den Landtagswahlkampf. Die Kandidaturen der beiden Mitglieder stehen für eine kämpferische Linke vor Ort, die für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und eine solidarische Gesellschaft eintritt.

In Fellbach nominierte der Landesverband 26 Listenplätze für die anstehende Landtagswahl. Mit einem feministischen Spitzentrio um Kim Sophie Bohnen (Heidelberg), Amelie Vollmer (Offenburg) und Mersedeh Ghazaei (Stuttgart) geht Die Linke entschlossen in den Wahlkampf. Die Kandidierenden bringen vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen mit und sprechen die Lebensrealität vieler Bürgerinnen und Bürger an. Klare Schwerpunkte liegen auf Mietenstopp und bezahlbarem Wohnen, guter Gesundheitsversorgung, Klimagerechtigkeit, Bildungsgerechtigkeit und einer starken öffentlichen Daseinsvorsorge. Mit einem klaren Profil und Entschlossenheit blickt die Partei auf den abschließenden Programmparteitag im Oktober.

Der Kreisverband Bodenseekreis freut sich besonders über die Nominierung des 27-jährigen Direktkandidaten Sander Frank auf Platz 4 der Landesliste. Frank promoviert an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen, sitzt im Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen und engagiert sich seit Jahren für soziale Politik. „Ich freue mich, künftig hoffentlich noch mehr linke Strukturen aufbauen und stärken zu können“, erklärt Frank. Er will die Probleme des Alltags im Bodenseekreis sichtbar machen: steigende Mieten, Druck auf Beschäftigte, die Ausgrenzung von Geflüchteten, die Sorgen von Kranken, Rentnerinnen und Rentnern oder Menschen mit Migrationserfahrung. „Gerade in Krisenzeiten muss gelten: Der Staat hat gerecht zu handeln – niemand darf sich auf Kosten der Vielen bereichern.“ Mit einem starken Mandat wollen der Kreisverband und Sander Frank den Druck auf die bürgerliche Politik erhöhen und linke Perspektiven im Bodenseekreis dauerhaft verankern.

Tim Wetzel kandidiert auf Platz 24 und tritt gleichzeitig im Wahlkreis Ravensburg als Direktkandidat an. Wetzel, 32 Jahre alt und kaufmännischer Angestellter in Ravensburg, erklärt: „Es ist Zeit, dass wir uns vom System der Ungerechtigkeit verabschieden und den Reichtum, der in unserem Land existiert, endlich gerecht verteilen.“ Auch seine Kandidatur stärkt die Region und macht deutlich: Die Linke ist präsent und kämpft vor Ort für die Bedürfnisse der Menschen, deren Probleme oft ignoriert werden.

Der Kreisverband betont, dass insbesondere in der Region viele drängende Landesaufgaben zu lösen sind. Mit Blick auf die Auseinandersetzungen um die marode Gesundheitsversorgung, bei der oft nur die Kosten statt der Versorgungsqualität im Mittelpunkt stehen, über das unzureichende Mobilitätsangebot sowie Fragen der Bildungs- und Klimagerechtigkeit bis hin zum Einfluss von Stiftungsunternehmen müssen endlich auch Eigentums- und Verteilungsfragen gestellt werden.

Land und Kommunen müssen in Zeiten der Krise ihrer Verantwortung gerecht werden, statt die Herausforderungen auf den Rücken der Beschäftigten abzuwälzen. Auch bei den Mietpreisen muss sich das Land stärker engagieren und durch Maßnahmen wie den Aufbau einer gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft, die Förderung von Zweckentfremdungssatzungen sowie die konsequente Reduzierung von Leerstand endlich wirksam handeln. Land und Kreis müssen zudem bei der Gesundheitsversorgung ihrer Verantwortung nachkommen und ihren fairen Beitrag für den Erhalt der Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft, für eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung sowie für gute Arbeitsbedingungen leisten. Die Arbeitsplätze in der Region müssen gesichert und die Betriebe zukunftsfähig aufgestellt werden. Insbesondere die Stiftungsunternehmen tragen eine besondere Verantwortung für die Menschen vor Ort. Falsche Entscheidungen der Politik und des Managements dürfen nicht zu radikalen Einschnitten bei den Beschäftigten oder zu Stellenabbau führen. Das Bildungssystem muss endlich gerecht aufgestellt werden. In einem reichen Land wie Baden-Württemberg dürfen Bildungschancen nicht weiter vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Auch die Kinderarmut muss endlich ein Ende finden.

In einem krisengeprägten System gibt es viele Herausforderungen zu bewältigen. Den Kandidierenden des Kreisverbands Bodenseekreis ist es dabei wichtig, die Perspektiven des Alltags und der Menschen einzubringen, die sonst oft übersehen oder ignoriert werden. Der Kreisverband freut sich über das starke Mandat für die Region, verspricht einen aktiven und engagierten Wahlkampf und will die Themen der einfachen Menschen in den Mittelpunkt stellen. Mit dem Mandat möchte Frank die Region sowie die vielfältigen Initiativen, Bündnisse und Vereine vor Ort weiter stärken.